Die Vergütungen die Webradios an die GVL* zahlen müssen, sollen ab April 2005 drastisch erhöht werden.
Die GVL ist die "Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutz-Rechten mbH" in Berlin. Während die GEMA die Musikurheberrechte der Komponisten, Textdichter und deren Verleger abdeckt, ist die GVL zuständig für die Leistungs-Schutzrechte der Interpreten und der Tonträgerindustrie.
Die Vergütungen die Webradios an die GVL zahlen müssen, sollen ab April 2005 drastisch erhöht werden
Hinzu kommen neue Nutzungs-Bedingungen die aus technischer Sicht kaum eingehalten werden können und Sender in ihrer Programm-Gestaltung extrem einschränken. Wir geben hier einen Überblick über die neuen Tarife und Bestimmungen.
Zahlte ein Sender bislang im Monat 26,75 € Vergütung an die GVL, so werden es ab April 2005 über 350 € pro Monat sein.
Einer alleine kann wenig ausrichten gemeinsam sind wir stark. Dieses Moto ist federführend und der Sinn dieser Protestaktion, um das Leben und Überleben vieler Webradios zu sichern und auch unseren Enkeln noch zu ermöglichen,später einmal Webradios hören zu können.Die GVL zum Nachdenken und Handeln bewegen,um diese sinnlose Erhöhung zu stoppen, bevor es zu spät ist.
Sender die oft nicht nur "die besten Hits" spielen, sondern Spartenmusik die kein herkömmlicher Sender spielt. Sender für und von Behinderten, Kindern und Senioren. Sender die sich in den letzten Jahren eine kleine Stammhörerschaft aufgebaut haben, wodurch enge Freundschaften abseits des Internets entstanden sind.
Vom Sendersterben wären nicht nur die Radiomacher betroffen, sondern auch Firmen aus den Bereichen "Stream-Hosting", "Web-Hosting", Software, Jingleproduzenten usw.