Über den 713P wird hier ja sehr wenig geschrieben. Seit kurzem bin ich Besitzer eines solchen Gerätes.
Da ich sehr viele und große Dateien zu drucken habe, ist mir beim Betrieb aufgefallen, daß der integrierte Printserver viel langsamer arbeitet, als das der bisher angeschlossene altehrwürdige DP 100 getan hat.
Beim DP 100 gingen vergleichbare Druckaufträge sofort und als ganzes in dessen Speicher. Das Druckersymbol im Windows war gleich wieder weg. Der Auftrag wurde dann treu und brav an den Drucker geschickt. Da der auch etlichen Speicher hat, waren für PC und Druckerserver die Arbeit ganz schnell beendet und der Drucker druckte fleißig seinen Speicher leer.
Beim DI 713P ist das gaaanz anders. Beim identischen Druckauftrag bleibt fast bis zum Schluß das Duckersymbol im Windows an und der Drucker legt manchmal sogar Zwangspausen ein, um auf Nachschub vom DI 713P zu warten. Das kann es doch nicht sein, oder? Kann man die Sache irgenwie beschleunigen, oder gibt es andere Möglichkeiten? Muß ich wieder auf den DP 100 zurückgreifen? Schafft vielleicht ein DI 714P Abhilfe?
Mir will irgendwie nicht einleuchten, daß ein moderneres Gerät schlechter sein soll. Oder wurde die Druckfunktion ganz einfach zu Gunsten der anderen Funktionen stiefmütterlich behandelt?
Hat da jemand einen Plan?
Besten Dank im voraus.
Hallo Pitt,
nur nicht nervös werden, hier bekommt jeder seine Antwort, auch wenn´s mal ein paar Stunden dauert :wink:
Der DP-100 hat nur einen ganz kleinen Speicher ( 256Kb ). Da aber dein Drucker über mehr Speicher verfügt, kann der gespoolte Auftrag direkt in dessen Speicher geschoben werden. Ich denke nicht, dass es mit dem Speicher im PS zu tun hat. Wie ist denn deine Einstellung wann der Druck beginnen soll. Meist hat sich "Druck nach der letzten Seite bewährt. Das stellst du unter den Eigenschaften des Druckers -> Erweitert ein
Die Druckeinstellungen sind ja komischerweise die gleichen geblieben. Es wurde nur der DP 100 gegen den DI 713p getauscht.
Wenn ich den Druck nach der letzten Seite einstellen würde, dauert der Druck ja noch länger. Da warte ich dann, bis der Auftrag endlich komplett beim Drucker ist. Bei Druck sofort beginnen druckt der Drucker wenigstens schon mal das was angekommen ist.
Aber wie gesagt, der DP 100 hat den gleichen Auftrag angenommen und an den Drucker durchgereicht. Da hätte ich PC und DP100 ausschalten können und der Drucker hätte noch 10 Minuten gedruckt.
Beim DI 713P geht es eben nicht. Der Auftrag besteht aus ca. 80 Seiten. Bei den letzten 10 Seiten ist dann erst das Druckersymbol in Windows weg. Der Server muß also die Seiten irgendwie zu langsam an den Drucker weitergeben. Ob das nun ein Speicherproblem im DI 713P ist, weiß ich nicht. Ich habe aber eben den direkten Vergleich zum DP 100. Und warum sollten gerade jetzt die normalen Druckeinstellungen nicht meht hinhauen?
Ich bin der Meinung, daß bei dem Gerät alle anderen Funktionen vorrang bei der Entwicklung hatten und der Printserver nur ein Anhängsel war und dementsprechend mäßig funktioniert.
Man kann ja auch keinerlei Einstellungen am Printserver vornehmen. Beim DP 100 gibt es da etliche Möglichkeiten.
Werde mich wohl damit abfinden, oder den DP 100 wieder mit anschließen müssen.
Gibt es denn beim DI 714P+ die gleichen Probleme, bzw. ist das in Puncto Printserver die gleiche Hardware wie beim DI 713P?
Pitt hat folgendes geschrieben: Die Druckeinstellungen sind ja komischerweise die gleichen geblieben. Es wurde nur der DP 100 gegen den DI 713p getauscht.
Wenn ich den Druck nach der letzten Seite einstellen würde, dauert der Druck ja noch länger. Da warte ich dann, bis der Auftrag endlich komplett beim Drucker ist. Bei Druck sofort beginnen druckt der Drucker wenigstens schon mal das was angekommen ist.
Aber wie gesagt, der DP 100 hat den gleichen Auftrag angenommen und an den Drucker durchgereicht. Da hätte ich PC und DP100 ausschalten können und der Drucker hätte noch 10 Minuten gedruckt.
Beim DI 713P geht es eben nicht. Der Auftrag besteht aus ca. 80 Seiten. Bei den letzten 10 Seiten ist dann erst das Druckersymbol in Windows weg. Der Server muß also die Seiten irgendwie zu langsam an den Drucker weitergeben. Ob das nun ein Speicherproblem im DI 713P ist, weiß ich nicht. Ich habe aber eben den direkten Vergleich zum DP 100. Und warum sollten gerade jetzt die normalen Druckeinstellungen nicht meht hinhauen?
Ich bin der Meinung, daß bei dem Gerät alle anderen Funktionen vorrang bei der Entwicklung hatten und der Printserver nur ein Anhängsel war und dementsprechend mäßig funktioniert.
Man kann ja auch keinerlei Einstellungen am Printserver vornehmen. Beim DP 100 gibt es da etliche Möglichkeiten.
Werde mich wohl damit abfinden, oder den DP 100 wieder mit anschließen müssen.
Gibt es denn beim DI 714P+ die gleichen Probleme, bzw. ist das in Puncto Printserver die gleiche Hardware wie beim DI 713P?
Peter
PS. Auch einen verkorksten Auftrag löschen dauert jetzt halbe Ewigkeiten.
Ich bin`s nochmal.
Ich habe gerade eben alle Einstellungen zum xten mal durchgetestet. Null Erfolg.
Nun wieder alle Windows wie von Haus aus eingestellt und ein 60 Seiten Dokument gedruckt. Bei den letzten 10 Seiten war dann endlich wie üblich die Windowsdruckanzeige weg und der DI 713P war dann auch fast mit der Übertragung zum Drucker fertig.
Nun habe ich zur Kontrolle den guten alten DP 100 angeschlossen und das gleiche Dokument gedruckt. Erstmal blinkte die Linkanzeige vom Router bedeutend schneller und nach 3!! bereits gedruckten Seiten war der Auftrag nicht nur im Windows erledigt, nein er war vom DP 100 auch schon komplett beim Drucker und dieser druckte fleißig fertig.
Ich denke nun ist als Problem 100 %ig der Router indentifiziert.
Aber was kann man jetzt tun?? Hat vielleicht jemand einen Plan?
ich selber habe einen DI-707P, und bereits vor Monaten einige Probleme mit dem Printserver, bzw. das Drucken über den Router-Printerport gemacht. Ich hatte einen HP Laserjet 4plus mit dem Standardspeicher von 4 MB dran.
Hier mal kurz die Ergenisse:
1. Sobald in einem Office-Dokument/Tabelle Fonts verwendet wurden, due NICHT Windowsstandard sind, bzw. die der Drucker nicht kennt, dass ist ein Ausdruck mit 600 DPI nicht möglich
2. Sobald auf 300 DPI umgestellt wurde, gab es keine Probleme
3. Probleme gab es fast immer mit dem Ausdruck von PDF-Files, ganz besonders, wenn dort Grafiken eingebunden waren.
4. Der bidirektional Modus muss ausgeschaltet sein
5. Wenn der Drucker zu wenig Speicher on Borad hat, dann passiert folgendes:
Die auszudruckende Datei wird in Windows gespoolt und dann je nach Einstellung "Sofort drucken etc" an den Router geschickt.
Dieser erkennt über den D-Link LPT-Prt-Anschluß, dass es sich um Daten für den Drucker, also den Printserver handelt und übergibt diese entsprechend.
Der Printserver schiebt nun die Druckdaten immer locker u. flockig an den Drucker. Allerdings erhält der Printserver leine Feedback vom Drucker, dass dessen Speicher voll ist. Somit schickt der Printserver im weiter die Daten an den Drucker, nach dem Motto weg u. raus damit. Leider verschwinden diese, weil der interne Druckerspeicher voll ist, scheinbar in´s Nirwanna.
Abhilfe:
1. Deinen DP-100 wieder nutzen
2. Den Druckerspeicher erhöhen
3. Wenn möglich dem Drucker eine LAN-Karte verpassen
4. Einen anderen Spooler nutzen (dazu später was!)
Ich habe meinen Drucker auf das maximum, also 64 MB aufgrüstet, und ein LAN-Modul verpaßt. Somit als richtigen LAN-Drucker über einen LAN-Port am DI-707P. Und alles läuft vom feinsten!
Zu einem anderen Spooler:
Lade Dir mal den WIN LPR-Spooler runter, und teste es mal damit aus.
Danke für die Antwort.
Mein HP 6P hat 42 MB Speicher. Die sollten reichen. Es ging ja bisher alles Prima.
Den Spooler werde ich mal probieren.
Ergebnisse dann hier.