Verfasst am: 06.04.2010 15:55 Titel: kein Ping nach draussen nach längerer Laufzeit möglich
Betreffende Geräte (incl. Hersteller-, Hardware Revision- sowie Firmware Version- und Build -Angaben): DIR-100 FW: 1.12DE
Betreffender WLAN-Client Adapter (incl. Hersteller-, Hardware Revision- sowie Treiber Versions- und Build Angaben):
Welche WLAN-Verschlüsselung ist aktiviert?: Es ist kein WLAN vorhanden!
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Betriebssystem & ServicePack: Linux Debian Etch
I-Net Browser: Iceweasel - aber nicht relevant
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Provider & Zugangsart: T-online
MTU-Wert im Router: ---
MRU-Wert im Modem/Modem-Router:
VPI-Wert im Modem/Modem-Router:
VCI-Wert im Modem/Modem-Router:
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Ist eine Software-Firewall vorhanden (auch wenn deaktiviert)?: Nein, weder installiert noch deaktiviert
Software-Firewall:
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Ist Filesharing im Einsatz?: Nein
Filesharing-Programm u. Vers.:
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Wie bezeichnest Du Deinen LAN/WLAN Wissensstand?: Grundwissen (= ich habe schon mal ein Netzwerk < 5 PCs konfiguriert, das hinterher auch lief)
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Was hast Du gemacht und/oder installiert, bevor das Problem aufgetreten ist?:
Was hast Du bereits versucht, um das Problem zu lösen?:
Und hier nun meine detailierte Fehlerbeschreibung und Nachricht:
Hallo Foren-Team
Folgendes Problem habe ich bei dem DIR-100 eines Kunden:
Am DIR-100 hängen 3 Mini-PC mit aufegspieltem Debian-Etch Linux.
Alle 15 Minuten pingen diese 3 PC unsere Server an, um zu prüfen, ob diese erreichbar sind.
Nach ungefähr 9 Stunden Laufzeit nach der letzten Provider-Trennung können die PC plötzlich nicht mehr nach draussen "pingen".
Sie sind weiterhin mit dem Internet verbunden. Daten können per wget oder mysql abgerufen und übertragen werden; in beide Richtungen.
Es ist eben nur kein Ping nach draussen mehr möglich. Egal ob es sich um eine Webadresse oder eine IP handelt.
Das Problem liegt also nicht in der Namensauflösung.
Vielleicht ein ICMP Problem?
Nach einem Router-Restart funktioniert alles wieder einwandfrei.
Nachfrage bei D-Link gab keine Lösung.
Für die PC sind Portweiterleitungen eingerichtet, um sie Fernwarten zu können.
Firewall: ist aus
SPI: ist aus
DoS-Schutz: ist aus
DMZ: ist aus
UPnP: ist an
Antwort auf WAN-Ping: ist an
SPIELEMODUS: ist an (Testweise ausgestellt, aber ohne Erfolg)
Multicast-Datenströme: ist aus (Testweise eingeschaltet, verschlimmerte das Problem)
QoS:
Uplink-Speed Automatik: ist aus
Manuelle Uplink-Geschw.: 64Kb
QoS Verzögerung eliminieren: ist aus
Die PC führen kaum Aktivitäten durch:
alle 15 Minuten Ping auf die Server, nur bei neuen Daten (1-2 mal / Woche), werden diese aus der DB gelesen.
Jede Stunde 1 mal Seitenaufruf mit Linktiefe 0 mit Textbrowser w3m.
Jeden Mitwoch 1 DB-Anfrage auf ein Flag.
Es ist also nicht der Fall, dass die PC die Leitung überbeanspruchen und damit lahmlegen.
Das Problem findet jeden Tag statt, unabhängig davon, ob neue Daten geladen werden (s. oben).
Also auch an Tagen oder Uhrzeiten, an denen fast gar keine Datenübertragung stattfindet.
Eine Lösung könnte darin bestehen, die PC regelmäßig per Script den Router zu einem Neustart zu veranlassen.
Kennt Ihr da eine Möglichkeit per ssh, telnet, url o.Ä.?
Der Kunde ist nicht kurzfristig zu erreichen. Es muss alles per Fernwartung gemacht werden.
Zusätzlich kann ich nicht jederzeit am Router experimentieren, da die PC ja im Gebrauch sind.
Über Tips würde ich mich freuen.
Ich hoffe, die Informationen sind soweit Hilfreich, wenn möglich liefere ich gerne weitere.
Verfasst am: 06.04.2010 20:52 Titel: Re: kein Ping nach draussen nach längerer Laufzeit möglich
hygrom hat folgendes geschrieben:
1) Folgendes Problem habe ich bei dem DIR-100 eines Kunden:
Am DIR-100 hängen 3 Mini-PC mit aufegspieltem Debian-Etch Linux.
Alle 15 Minuten pingen diese 3 PC unsere Server an, um zu prüfen, ob diese erreichbar sind.
2) Nach ungefähr 9 Stunden Laufzeit nach der letzten Provider-Trennung können die PC plötzlich nicht mehr nach draussen "pingen".
Sie sind weiterhin mit dem Internet verbunden. Daten können per wget oder mysql abgerufen und übertragen werden; in beide Richtungen.
Es ist eben nur kein Ping nach draussen mehr möglich. Egal ob es sich um eine Webadresse oder eine IP handelt.
Das Problem liegt also nicht in der Namensauflösung.
3) Vielleicht ein ICMP Problem?
Nach einem Router-Restart funktioniert alles wieder einwandfrei.
Eine Lösung könnte darin bestehen, die PC regelmäßig per Script den Router zu einem Neustart zu veranlassen.
Kennt Ihr da eine Möglichkeit per ssh, telnet, url o.Ä.?
Moin hygrom
1) Einen 20 Euro DIR-100 Heimrouter in einem produktiven Fimeneinsatz einzusetzen finde ich schon erstaunlich. Aber das hast du dir ja sicherlich vorher gut überlegt. :lol:
2a) Wie wird denn das Anpingen zu welcher Quelle über den DIR-100 automatisch durchgeführt?
2b) Dieses "nach ungefähr 9 Stunden nach Provider-Zwangstrennung" irritiert mich etwas. Denn warum ausgerechnet nach "ungefähr" 9 Stunden und nicht z.b. nach 1,2,3,4,5 usw. Std.?
3a) Wenn ich das wüßte, dann wüßte ich nicht nur die Ursache, sondern dann hätte ich womöglich auch die ultimative Lösung für das Problem! :wink:
3b) Und warum sollte ein ICMP Problem ausrechnet nach "ungefähr" 9 Stunden nach einer T-Online WAN Zwangstrennung auftreten?
4) Ich würde es a) mit einem anderen, einem Professional Router und b) mit einer Zeitschaltuhr testen.
1) Einen 20 Euro DIR-100 Heimrouter in einem produktiven Fimeneinsatz einzusetzen finde ich schon erstaunlich. Aber das hast du dir ja sicherlich vorher gut überlegt. Laughing
Tja, wie Kunden nun mal so sind. Immer sparen, immer am falschen Ende. Der Kunde hatte das Gerät schon. Er wollte es behalten...
Er ist auch der Einzige unserer Kunden, der so ein Ding benutzt. Die Anderen haben sich eine neue Leitung legen lassen und Telekom-Router dran.
Für unsere Zwecke reichen die dann auch aus.
Unsere Firma ist klein, sie ist ganz jung, wir sind auf jeden Kunden angewiesen, den wir bekommen...
2a) Wie wird denn das Anpingen zu welcher Quelle über den DIR-100 automatisch durchgeführt?
Ein Linux Script führt einen Ping aus... "ping www.xxxx.xx"
Das Script wird von einem Cronjob gesteuert, alle 15 Minuten.
2b) Dieses "nach ungefähr 9 Stunden nach Provider-Zwangstrennung" irritiert mich etwas. Denn warum ausgerechnet nach "ungefähr" 9 Stunden und nicht z.b. nach 1,2,3,4,5 usw. Std.?
Das kann ich Dir nicht sagen. Wenn ich wüsste, warum der Router immer erst nach etwa 9 Stunden nicht mehr möchte, dann könnte mich das ja schon ein Stück näher an die Ursache des Problems führen. Hätte ich auch schon im ersten Post erwähnt, wenn ich die Ursache für die 9 Stunden kennen würde.
Da die Datenübertragung "normalerweise" Vormittags passieren wird, habe ich den Router einfach früh Morgens manuell neu gestartet, somit sind die Vormittagsstunden wenigstens abgedeckt.
3a) Wenn ich das wüßte, dann wüßte ich nicht nur die Ursache, sondern dann hätte ich womöglich auch die ultimative Lösung für das Problem! Wink
War ja auch nur eine Vermutung meinerseits, die ich mal in den Raum werfen wollte. ;)
3b) Und warum sollte ein ICMP Problem ausrechnet nach "ungefähr" 9 Stunden nach einer T-Online WAN Zwangstrennung auftreten?
oder 9 Stunden nach einem manuellen Router-Restart...
Keine Ahnung. Ich komme nur deswegen auf das IMCP, weil die normale Internetverbindung über TCP/IP tadellos funktioniert. Nur eben kein Ping. Und der Läuft über IMCP, das ist in meinen Augen eben der offensichtlichste Unterschied bei der Ganzen Sache. Deswegen die Vermutung.
4) Ich würde es a) mit einem anderen, einem Professional Router und b) mit einer Zeitschaltuhr testen.
Naja Testen würd ich es da gar nicht. Wenn wir dem einen Router da hinstellen, von dem wir wissen, dass er funktioniert, dann kann der auch gleich da stehen bleiben.
Ich denke, selbst der Kunde möchte dann nicht mehr das alte Gerät dran haben.
Ich kann nur sagen, dass ich meinen Chef schon deswegen gefragt habe, aber nur ein Nein zurück bekam. Gibt also sicher einen Grund, warum wir kein anderes Gerät dort aufstellen können, dürfen, möchten.
Ich soll halt recherchieren, was das Problem sein könnte.
Es hätte ja sein können, dass Ihr hier schon von diesem Problem gehört habt, und gesagt hättet: "Hey, klar, den Bug kennen wir, da muss man nur das Gerät dreimal nach links drehen und dabei ein Lied pfeiffen, und dann gehts wieder" :smoke:
Naja aber es scheint dann ja doch ein spezielleres Problem zu sein, oder das Gerät ist defekt.
D-Link hat mir ja auch schon nichts zu dem Problem sagen können.
Ich habe im Internet Hinweise auf ein Batch-Script erhalten, mit dem man dem Router den Befehl geben kann, einen disconnect durchzuführen, und sich dann wieder zu verbinden.
Das geschieht mittels des Programms CURL.
Kennt ihr euch damit aus? Taugt das was?
Wäre halt eine Brechstangenlösung. Das Batch, bzw. Shell-Script könnten wir per Fernwartung aufspielen und wir bräuchten keine Hardware zu tauschen.
hygrom hat folgendes geschrieben:
2b)Das kann ich Dir nicht sagen. Wenn ich wüsste, warum der Router immer erst nach etwa 9 Stunden nicht mehr möchte, dann könnte mich das ja schon ein Stück näher an die Ursache des Problems führen. Hätte ich auch schon im ersten Post erwähnt, wenn ich die Ursache für die 9 Stunden kennen würde.
Da die Datenübertragung "normalerweise" Vormittags passieren wird, habe ich den Router einfach früh Morgens manuell neu gestartet, somit sind die Vormittagsstunden wenigstens abgedeckt.
3b) oder 9 Stunden nach einem manuellen Router-Restart...
Keine Ahnung. Ich komme nur deswegen auf das IMCP, weil die normale Internetverbindung über TCP/IP tadellos funktioniert. Nur eben kein Ping. Und der Läuft über IMCP, das ist in meinen Augen eben der offensichtlichste Unterschied bei der Ganzen Sache. Deswegen die Vermutung.
4) Naja Testen würd ich es da gar nicht. Wenn wir dem einen Router da hinstellen, von dem wir wissen, dass er funktioniert, dann kann der auch gleich da stehen bleiben.
Ich denke, selbst der Kunde möchte dann nicht mehr das alte Gerät dran haben.
Ich kann nur sagen, dass ich meinen Chef schon deswegen gefragt habe, aber nur ein Nein zurück bekam. Gibt also sicher einen Grund, warum wir kein anderes Gerät dort aufstellen können, dürfen, möchten.
Ich soll halt recherchieren, was das Problem sein könnte.
5) Es hätte ja sein können, dass Ihr hier schon von diesem Problem gehört habt, und gesagt hättet: "Hey, klar, den Bug kennen wir, da muss man nur das Gerät dreimal nach links drehen und dabei ein Lied pfeiffen, und dann gehts wieder" :smoke:
Naja aber es scheint dann ja doch ein spezielleres Problem zu sein, oder das Gerät ist defekt.
D-Link hat mir ja auch schon nichts zu dem Problem sagen können.
6) Ich habe im Internet Hinweise auf ein Batch-Script erhalten, mit dem man dem Router den Befehl geben kann, einen disconnect durchzuführen, und sich dann wieder zu verbinden.
Das geschieht mittels des Programms CURL.
Kennt ihr euch damit aus? Taugt das was?
Wäre halt eine Brechstangenlösung. Das Batch, bzw. Shell-Script könnten wir per Fernwartung aufspielen und wir bräuchten keine Hardware zu tauschen.
Moin hygrom
2b + 3b) Ich wüßte z.Zt. nicht einmal ob es am DIR-100 oder evtl. auch an T-Online liegen könnte.
4) Das Problem und die Realisierung bei eurem Kunden ist so speziell, dass da aus meiner Sicht ein reines "Recherchieren" nicht ausreichen wird.
5) Siehe meine Antwort 5). Und weil das in der Gesamtkonstellation eben so speziell ist, hat auch der D-Link Support darauf keine Antwort, Lösung. :wink:
6) Mit cURL habe ich sowas bisher nicht getestet. Ich selber benutze sog. Website/Server Überwachung Tools unter Windows. Eine wie schon erwähnte Zeitschaltuhr, die den DIR-100 für z.B. 10 Min. aus- und dann wieder einschaltet wäre aus meiner Sicht die billigste Lösung. Wesentlich billiger als irgendwelche Scipts zu entwickeln, anzupasssen und zu implementieren. :wink:
Ich habe mit (m)einem DIR-100 das selbe Problem.
Bei mir stoppt der (ausgehende) Ping allerdings
schon nach 30 Minuten...
Der sonstige Datenverkehr funktioniert weiterhin problemlos
Wenn ich dann einen der Unterpunkte "UPnP" oder 'Gaming-Mode'
ändere und die Konfiguraion neu speichere geht es sofort, also
ohne Router-Neustart, wieder mit dem Ping...
Firmware-Version 1.12 vom 'Fri Apr 25 17:04:58 CST 2008'
hp-eb hat folgendes geschrieben:
Ich habe mit (m)einem DIR-100 das selbe Problem.
Bei mir stoppt der (ausgehende) Ping allerdings
schon nach 30 Minuten...
Der sonstige Datenverkehr funktioniert weiterhin problemlos
Wenn ich dann einen der Unterpunkte "UPnP" oder 'Gaming-Mode'
ändere und die Konfiguraion neu speichere geht es sofort, also
ohne Router-Neustart, wieder mit dem Ping...
Firmware-Version 1.12 vom 'Fri Apr 25 17:04:58 CST 2008'
Gruss, Holger
@hp-eb
Wenn das Ping-Problem bei mehreren DIR-100 Besitzern auftritt, könnte ja dann evtl. an einen Firmwarefehler liegen!?