Verfasst am: 28.01.2010 13:16 Titel: 2 Häuser vernetzen, mit DI-634M und DAP-1160
Betreffende Geräte (incl. Hersteller-, Hardware Revision- sowie Firmware Version- und Build -Angaben): DI-634M, 4 DAP-1160
Betreffender WLAN-Client Adapter (incl. Hersteller-, Hardware Revision- sowie Treiber Versions- und Build Angaben): ?
Welche WLAN-Verschlüsselung ist aktiviert?: WPA2-PSK
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Betriebssystem & ServicePack: Mac OSX 10.6.2
I-Net Browser: Safari, Firefox
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Provider & Zugangsart:
MTU-Wert im Router:
MRU-Wert im Modem/Modem-Router:
VPI-Wert im Modem/Modem-Router:
VCI-Wert im Modem/Modem-Router:
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Ist eine Software-Firewall vorhanden (auch wenn deaktiviert)?: Nein, weder installiert noch deaktiviert
Software-Firewall: keine
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Ist Filesharing im Einsatz?: Nein
Filesharing-Programm u. Vers.:
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Wie bezeichnest Du Deinen LAN/WLAN Wissensstand?: Grundwissen (= ich habe schon mal ein Netzwerk < 5 PCs konfiguriert, das hinterher auch lief)
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Was hast Du gemacht und/oder installiert, bevor das Problem aufgetreten ist?:
Was hast Du bereits versucht, um das Problem zu lösen?:
Repeater Reset,
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Und hier nun meine detailierte Fehlerbeschreibung und Nachricht:
Hallo,
wir haben 2 Häuser, ein Privathaus, und ein Gästehaus.
Ich möchte gerne unsere Gäste mit W-Lan Internet versorgen,
habe auch schon die ganze Hardware aufgebaut und Konfiguriert.
Leider ist das Netzwerk noch nicht in der Besten Qualität.
Die Übertragungsgeschwindigkeit bleibt unter 1-2 Mbit/sec.
Im letzten Stockwerk habe ich leider keine Verbindung.
Ich habe nicht sehr große Erfahrung mit Repeatern und deren Konfiguration.
Ich muss gestehen, ich habe vieles durch Probieren konfiguriert.
Anbei eine kleine Skizze
Korrektur! Der Router hat die IP 192.168.0.1
Die Internetverbindung befindet sich im linken Haus.
Hier ist ein DI-634M Installiert.
Das Haus ist mit einem Gang zum Nebenhaus verbunden,
der 1. Repeater ist im Gang, der 2. direkt nach einer offenen Türe.
Es besteht also fast Sichtkontakt zum Router bzw. zum 1. Repater.
Der Repeater 1 war jedoch notwendig,
die Verbindungsqualität lag leider sonst unter 12.
Repeater 2 habe ich mit Repeater 1 verbunden. Repeater 1 ist mit dem Router verbunden.
Repeater 3 ist mit Repeater 2 verbunden, das Signal reicht noch rauf.
Repeater 3 ist mit Repeater 2 verbunden, das Signal reicht leider nicht ganz rauf.
Ich habe bei allen Repeatern eine unterschiedliche IP vergeben,
die Repater sind auch im "Repeater Mode".
Als Router IP ist 192.168.0.1 eingetragen.
Alle Repeater haben DHCP aktiviert.
Die Verbindungsqualität der Repeater liegt bei über 25.
Alle Repater und Router haben die selbe SSID.
Bei Repeater 4 habe ich keine Internetverbindung.
Ich kann, wenn ich am Router verbunden bin alle Repeater, ausser Repeater #4 nicht erreichen.
Ich weiß nicht ob ich das so richtig gemacht habe,
ich würde gerne eine ordenliche, Dauerhafte Verbindung in allen Stöcken haben.
Ich freue mich auf eure Tipps,
Zum Schluss, eine Kabelverbindung ist nicht möglich, auch nicht zwischen den Repeatern.
Verfasst am: 28.01.2010 13:44 Titel: Re: 2 Häuser vernetzen, mit DI-634M und DAP-1160
pauschpage14 hat folgendes geschrieben:
Repeater 2 habe ich mit Repeater 1 verbunden. Repeater 1 ist mit dem Router verbunden.
Repeater 3 ist mit Repeater 2 verbunden, das Signal reicht noch rauf.
Repeater 3 ist mit Repeater 2 verbunden, das Signal reicht leider nicht ganz rauf.
Die Verbindungsqualität der Repeater liegt bei über 25.
Alle Repater und Router haben die selbe SSID.
Bei Repeater 4 habe ich keine Internetverbindung.
Ich kann, wenn ich am Router verbunden bin alle Repeater, ausser Repeater #4 nicht erreichen.
Hallo pauschpage14
Entweder es liegt an zu vielen, zu starken Hinderissen oder daran das bei einem 3-fachen Repeaten am Ende nichts mehr übrig bleibt. Ob da ein WDS (Wireless Distribution System)
mit WDS geeigneten APs die Lösung sein könnte, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Ich würde in deinem Fall ein 200 MBit/s Brutto PowerLine System einsetzen. Das ist stabiler, sicherer und flexibler. Wenn alle Wohneinheiten unterschiedliche Stromkreise haben, dann müsste dafür evtl. ein Phasenkoppler eingebaut werden.
Danke für deine schnelle Antwort,
Powerline habe ich auch schon überlegt,
fällt aber leider flach, das Haus ist leider sehr schlecht verkabelt.
Bei Tests habe ich leider keine zufriedenstellende Leistung erhalten.
Vorrübergehend würde es mir reichen,
dass Repeater 4 eine Internetverbindung hat,
irgendwie muss dieser falsch konfiguriert sein.
Weiters ist es für mich auch schwierig,
zu testen welche AP's funktionieren und nicht.
Kann man direkt am AP Ping's senden,
damit ich sehe ob eine Internetverbindung besteht?
Ein weiteres Phänomen bei Repeater 4 - ich erhalte ganz kurz eine IP,
nach ca. 5 Sekunden wird diese wieder aufgehoben.
pauschpage14 hat folgendes geschrieben:
1) Powerline habe ich auch schon überlegt,
fällt aber leider flach, das Haus ist leider sehr schlecht verkabelt.
Bei Tests habe ich leider keine zufriedenstellende Leistung erhalten.
2) Vorrübergehend würde es mir reichen,
dass Repeater 4 eine Internetverbindung hat,
irgendwie muss dieser falsch konfiguriert sein.
3) Weiters ist es für mich auch schwierig,
zu testen welche AP's funktionieren und nicht.
Kann man direkt am AP Ping's senden,
damit ich sehe ob eine Internetverbindung besteht?
4) Ein weiteres Phänomen bei Repeater 4 - ich erhalte ganz kurz eine IP,
nach ca. 5 Sekunden wird diese wieder aufgehoben.
Moin pauschpage14
Bitte schön.
1) Meine Tests mit den devolo 200 MBit/s (Brutto) PowerLine Adapter waren bisher immer hervorrangend.
1a) Können denn nicht evtl. Cat-6 Kabel an der Aussenwand verlegt werden?
2) Wenn du drei Repeater richtig konfiguriert hast, dann gehe ich davon aus, dass du auch deinen 4ten AP richtig eingerichtet hast.
3) Tausche zum testen doch einfach die APs untereinander aus und stelle sie zum Testaufbau in die Nähe von AP-1.
4) Vorausgesetzt der AP-4 ist nicht defekt, dann würde ich sagen, da ist die Grenze von Wireless Signal durch Decken und Wände mehrfach Repeaten erreicht, bzw. überschritten. Ich hatte ein ähnlichen Fall mal in einem 3 stöckigen Altbau. Die wollten vom Kellerbüro bis in den 3ten Stock gutes WLAN haben. Ab dem 2ten Stock wurde es schon schlecht. Ich konnte es einigermaßen mit stärkeren, teilweise 80° V und 80° H Richtfunkantennen lösen.
5) Wie verhält sich AP-4 wenn du ihn in den Raum von AP-2 und/oder AP-3 stellst?
Wie sollen wir dir sagen was evtl. am Repeater 4 falsch Konfiguriert ist wenn alle anderen 3 gliech konfiguriert sind und funktionieren?
... wie waren denn die Ergebnisse deines Powerline Tests und mit welchen Modellen?
Ich könnte mir vorstellen das mit 200Mbit Geräten von Repeater 3 zu 4 min. 20Mbits ankommen was für deine Gesamtleistung ja reichen würde.
Ich muss aber sagen eine Verbindung über 4 Repeater ... erinnert mich an eine Verbindung über 4 Switche und das geht ja bekanntlich auch nicht.
Aber das mit Repeater habe ich auch noch nie testen müssen ... obwohl es irgendwann schwachsinnig wird wenn man ein Signal mittelmäßig bis ausreichend immer so weiter Repeatet ... Verkabelung wäre hier definitiv die beste Variante oder aber professionelle Geräte mit MIMO Technik, N Standard und 5Ghz Band!
Verfasst am: 28.01.2010 15:04 Titel: Re: 2 Häuser vernetzen, mit DI-634M und DAP-1160
pauschpage14 hat folgendes geschrieben:
Der Repeater 1 war jedoch notwendig,
die Verbindungsqualität lag leider sonst unter 12.
Repeater 2 habe ich mit Repeater 1 verbunden. Repeater 1 ist mit dem Router verbunden.
Repeater 3 ist mit Repeater 2 verbunden, das Signal reicht noch rauf.
Repeater 3 ist mit Repeater 2 verbunden, das Signal reicht leider nicht ganz rauf.
@pauschpage14
Ein DAP-1160 ist ein 802.11g also 54 MBit/s (Brutto) AP. Das entspricht ca. 25 MBit/s Netto.
Der Repeatermodus muss folglich in beide Richtungen senden und empfangen, also die jeweiligen Signale weiterleiten. Das reduziert die Leistung schon mal in etwa auf die Hälfte. Also bleiben nun ca. 12 MBit/s übrig. Kommt nun noch eine WPA Verschlüsselung dazu, dann reduziert es sich um weitere ca. 25% was zu folge hat, dass wir nun bei 9 MBit/s angelangt sind. Nun rechnen wir noch den Abzug für die jeweils vorhandenen Hindernisse wie Decken und Wände dazu und und schwupp, bleibt kaum noch etwas übrig. :wink:
Und wenn dann noch das sog. Fallback wechselnd eintritt, dann verliert der Rechner WLAN Client und auch der oder die letzten Repeater eben das Signal.
Ich habe nun ein paar Test bez. Leistung gemacht.
Ich bin dabei immer direkt vor den Geräten gestanden.
Wenn ich mich direkt mit dem Router verbinde, erhalte ich max. 24 mBit.
Bei Verbindung mit AP1 erhalte ich noch 12 mBit
Bei Verbindung mit AP2 nur noch 2 mBit
Bei Verbindung mit AP3 nur noch 1,5 mBit
Bei AP4 war die Verbindung sehr zäh, das "Surfen" wurde immer wieder unterbrochen,
max. 0,3 mBit. Wenn ich AP4 ausstecke, erhalte ich mehr Signal noch von AP3.
Ich überlege somit, AP4 generell zu entfernen.
Die Schwachstelle muss also zwischen AP1 und AP2 liegen,
sowohl auch direkt beim Router.
Unsere Internetverbindung gibt 100mBit her.
Ich weiß, dass dieser Wert immer objektiv zu betrachten ist.
Mein Privater Router (welcher jedoch 2 Stöcke höher liegt, im Haus 1) sendet mir in dieser Entfernung noch 32 mBit.
Zu den Powerline Adaptern.
Zwischen Haus 1 und 2 herrschen getrennte Stromkreise (LEIDER..)
Ein Kabel zu ziehen wäre ein zu großer Kostenaufwand,
wenn wir bedenken, dass wir das Internet kostenlos anbieten.
Zwischen den einzellnen AP's könnte ein Kabel gezogen werden.
Ich bin aber gezwungen die Kosten auf "MINIMAL" zu halten,
also ist ein Kabel leider nicht möglich.
Alle Verbindungen nach AP1 (unter 10Mbit) kannst du eig. selbst wenn es kostenloss ist vergessen ... lass mal noch einen Kunden dazwischen telefonieren oder ähnliches und der Rest hat keine Verbindung mehr.
pauschpage14 hat folgendes geschrieben:
1) Ich habe nun ein paar Test bez. Leistung gemacht.
Ich bin dabei immer direkt vor den Geräten gestanden.
Wenn ich mich direkt mit dem Router verbinde, erhalte ich max. 24 mBit.
Bei Verbindung mit AP1 erhalte ich noch 12 mBit
Bei Verbindung mit AP2 nur noch 2 mBit
Bei Verbindung mit AP3 nur noch 1,5 mBit
Bei AP4 war die Verbindung sehr zäh, das "Surfen" wurde immer wieder unterbrochen,
max. 0,3 mBit. Wenn ich AP4 ausstecke, erhalte ich mehr Signal noch von AP3.
Ich überlege somit, AP4 generell zu entfernen.
2) Die Schwachstelle muss also zwischen AP1 und AP2 liegen,
sowohl auch direkt beim Router.
3) Zu den Powerline Adaptern.
Zwischen Haus 1 und 2 herrschen getrennte Stromkreise (LEIDER..)
Ein Kabel zu ziehen wäre ein zu großer Kostenaufwand,
wenn wir bedenken, dass wir das Internet kostenlos anbieten.
Zwischen den einzellnen AP's könnte ein Kabel gezogen werden.
Ich bin aber gezwungen die Kosten auf "MINIMAL" zu halten,
also ist ein Kabel leider nicht möglich.
Hallo pauschpage14
1) Das entspricht ja ziemlich dem was ich dir als "grobe" Berechnung mitgeteilt hatte.
2) Wieso "muss die Schwachstelle also zwischen AP1 und AP2 liegen"?
Der AP-2 hat laut deinem Plan doch mit dem AP-3 und AP-4 gar nichts zu tun.
3) OK, Kosten minimal halten hin oder her. Aber denoch mal Butter bei die Fische:
Wenn es mit den vorhandenen Geräten bei dir aus technischen und baulichen Gründen zu keinem (einigermaßen) guten Ergebnis führen kann, dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig als z.B. eine der von mir aufgezeigten Alternativen zu wählen. An so einem Punkt komme ich mit div. Kunden etc. auch immer. Das eine was man will und das andere was man dann machen muss.
Die Anschaffungskosten von 4 Stck WLAN APs ist doch höher als 50 - 100 m Cat-Kabel in einem dünnen Kabelkanal zu verlegen. Außerdem ist dann das Performanceergebnis auch so das sich deine Gäste darüber freuen. Überlege doch auch mal den Aufwand welchen du bereits bis jetzt mit deiner Repeater Truppe betrieben hast. :wink:
4) Ob dir evtl. der Bridge Mode einigermaßen helfen könnte musst du bitte selber herausfinden.
5) Ich hatte bei mir vor einigen Jahren ein ähnliches Problem als ich im Wohnzimmer mit meinen damals neuen MediaPlayer per 54 MBit/s (Brutto) WLAN von meiner NAS Medien, der sich im Büro auf der Rückseite des Hauses befindet über (lediglich) einen Repeaten streamen wollte. Das war eine so schlechte Performance das ich man kaum einen Film ruckelfrei ansehen konnte. Da sich aber zwischen den Räumen ein Badezimmer befindet ist/war eine Cat-Kabel Verlegung nicht möglich. Also habe ich ein Qualitäts Cat-6 Kabel mit zwei dünnen Außenwanddurchbohrungen eben einfach an der Hausaußenseite verlegt und in beiden Räumen eine 2-fach Netzwerk Aufputzwanddose angebracht. Arbeitsaufwand ca. 1/2 - 2 Std. und Kosten incl. den zwei Netzwerkdosen ca. 60 Euronen. Und nun habe ich im Wohnzimmer GB LAN und der MedienPlayer streamt mit satten 100 MBit/s.
Meine damalige Entscheidung war schon deswg. richtig und vorausschauend, weil (was ich damals ja gar nicht wußte und es das auch noch gar nicht gab) inzwischen ein T-Home Entertain Anschluss dazugekommen ist und nun auch der T-Home Entertain Media Reciever im Wohnzimmer per LAN im Netzwerk eingebunden ist. Per WLAN mit Repeater und evtl. 8 - 10 MBit/s wäre das doch gar nicht möglich. \:D/
Damals gab es noch kein 200 MBit/s PowerLine System, ansonsten hätte ich das damals eingesetzt.