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Keine LAN COMPUTERS zu sehen, 2 verbunden, 1 kann nicht ins Web

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Autor Nachricht
laode



Anmeldungsdatum: 24.05.2009
Beiträge: 4

Verfasst am: 24.05.2009 01:12    Titel: Keine LAN COMPUTERS zu sehen, 2 verbunden, 1 kann nicht ins Web  

Betreffende Geräte (incl. Hersteller-, Hardware Revision- sowie Firmware Version- und Build -Angaben): D-Link DIR-635 Hw:B1 Fw: 2.21 EU
Betreffender WLAN-Client Adapter (incl. Hersteller-, Hardware Revision- sowie Treiber Versions- und Build Angaben):
Welche WLAN-Verschlüsselung ist aktiviert?: Es ist kein WLAN vorhanden!
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Betriebssystem & ServicePack: Vista + Ubuntu 9.04
I-Net Browser:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Provider & Zugangsart:
MTU-Wert im Router:
MRU-Wert im Modem/Modem-Router:
VPI-Wert im Modem/Modem-Router:
VCI-Wert im Modem/Modem-Router:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ist eine Software-Firewall vorhanden (auch wenn deaktiviert)?: Ja, nur die von Vista ist aktiv
Software-Firewall:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ist Filesharing im Einsatz?: Nein
Filesharing-Programm u. Vers.:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wie bezeichnest Du Deinen LAN/WLAN Wissensstand?: Grundwissen (= ich habe schon mal ein Netzwerk < 5 PCs konfiguriert, das hinterher auch lief)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was hast Du gemacht und/oder installiert, bevor das Problem aufgetreten ist?:
DHCP ausgeschaltet

Was hast Du bereits versucht, um das Problem zu lösen?:
2 PC verglichen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Und hier nun meine detailierte Fehlerbeschreibung und Nachricht:
Hallo,

Habe den DHCP ausgeschaltet und beide PC (Ubuntu 9.04, Vista) auf statische IP eingestellt.

Mit Vista bekomme ich fehlerfreie Internet-Verbindung, mit Ubuntu nicht. Der Ubuntu-PC konnte aber als DHCP wunderbar ins Web.

Die Umstsellung auf statische IP habe ich gemacht, weil ich Probleme mit dem Port-forwarding zu 22 beim Ubuntu-PC habe. Da ich beim Forwarding die IP-Adresse des LAN-Members angeben muß und anschließend den Router rebooten, wird sofort eine neue vergeben und das Forwarding klappt wieder nicht.

Nach Ausschalten DHCP schaue ich in den Router-Status (geht auch von Ubunut aus) und sehe keinen (!) verbuundenen PC in der Sektion LAN COMPUTERS !?

beide PCs können sich pingen, ich kann auch eine ssh-Verbindung von Vista anch UBUNTU aufbauen, also offenischtlich über den Router.

Aber nur der Vista-PC kommt ins Web !???

Was kann ich da machen/teten ?
Im router-log steht ein völlig unsinniges Datum + Zeit drin (3. Mar 2009 09:53 für jetzt !)

im log sehe ich die erfolgreichen An- und Abmeldungen des Ubuntu-PC (allowed configuration and authentication by IP adress 192.168.0.199 u.a.m.)

Also innerhalb des LAN sieht alles ok aus, die am router conected PCs werden aber nicht im Status angezeigt und der Ubuntu-PC kommt nicht ins Web durch den router. Das und warum der blockt ist aber im log nicht zu erkennen.

Gruß Laode
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Verfasst am: 24.05.2012 09:02    Titel:  



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Gairigo



Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 47287
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 24.05.2009 16:09    Titel: Re: Keine LAN COMPUTERS zu sehen, 2 verbunden, 1 kann nicht ins Web  

laode hat folgendes geschrieben:
1) Habe den DHCP ausgeschaltet und beide PC (Ubuntu 9.04, Vista) auf statische IP eingestellt.
Mit Vista bekomme ich fehlerfreie Internet-Verbindung, mit Ubuntu nicht. Der Ubuntu-PC konnte aber als DHCP wunderbar ins Web.

2) Im router-log steht ein völlig unsinniges Datum + Zeit drin (3. Mar 2009 09:53 für jetzt !)



@laode

1) Das liest sich wie ein Gateway (IP) Problem. Überprüfe diese im Ubuntu Rechner.

2) Das liegt entweder an fehlerhaften oder gar keinen Zeiteinstellungen von Dir.
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laode



Anmeldungsdatum: 24.05.2009
Beiträge: 4

Verfasst am: 25.05.2009 00:37    Titel: LAN + Web access ok now, dynDNS is not  

Hi, Gairigo,

So, sieht aus als ob einige Basis-Probleme im Ubuntu-PC geklärt sind. Nach ein paar Std Pause und Kaltstart sah ich plötzlich 3 Netzverbindungen definiert, die zuletzt heute morgen nicht zu sehen waren. Hab 2 raus geschmissen und bei der 3. (auto eth0) die DNS-Adresse meines ISP dazu gepackt.

Jetzt kann der PC korrekt im LAN + Web arbeiten. Das Zeitproblem ist auch gelöst, hatte die Zeit-settings im router noch nie bemerkt.

Was bleibt ist noch dynDNS. Nach ca. 1 Std probieren und Fehler machen und noch mal alles von vorn, geht das jetzt auch.

Mein Eindruck: bei dynDNS muß man evtl. noch eingie Zeit geduld haben, bis die neue IP-Adresse auch beim ISP-DNS angekommen ist.

Die anderen Netzwerk-Probleme lagen offenbar im Ubuntu-PC, da hat eine mehrstündige Ruhe offenbar einige unsichtbare widersprüchliche configs endlich sichtbar gemcht. Kann mir vorstellen, daß diese Einstellungen durch mehrfaches 'ifup eth0' zustande kamen.

Danke für die tips, LaoDe
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Gairigo



Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 47287
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 25.05.2009 00:55    Titel: Re: LAN + Web access ok now, dynDNS is not  

laode hat folgendes geschrieben:
1) So, sieht aus als ob einige Basis-Probleme im Ubuntu-PC geklärt sind. Nach ein paar Std Pause und Kaltstart sah ich plötzlich 3 Netzverbindungen definiert, die zuletzt heute morgen nicht zu sehen waren. Hab 2 raus geschmissen und bei der 3. (auto eth0) die DNS-Adresse meines ISP dazu gepackt.

Die anderen Netzwerk-Probleme lagen offenbar im Ubuntu-PC, da hat eine mehrstündige Ruhe offenbar einige unsichtbare widersprüchliche configs endlich sichtbar gemcht. Kann mir vorstellen, daß diese Einstellungen durch mehrfaches 'ifup eth0' zustande kamen.

2) Jetzt kann der PC korrekt im LAN + Web arbeiten. Das Zeitproblem ist auch gelöst, hatte die Zeit-settings im router noch nie bemerkt.

3) Was bleibt ist noch dynDNS. Nach ca. 1 Std probieren und Fehler machen und noch mal alles von vorn, geht das jetzt auch.
Mein Eindruck: bei dynDNS muß man evtl. noch eingie Zeit geduld haben, bis die neue IP-Adresse auch beim ISP-DNS angekommen ist.



@laode

Bitte schön - Bedanke Dich wie andere auch bitte über diesen Weg -> Dank  Donation

1) Aha - sehr gut analysiert und gelöst! :clap:

2) Das war mir klar - Nachsehen und Lesen sollte man schon damit man seine Gerätschaften richtig bedienen kann. :wink:

3) Dein DynDNS Problem war und ist nicht Bestandteil in diesem Thread. DynDNS halte ich pers. auch nicht für sehr gut. Teste mal selber no-ip.com.
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laode



Anmeldungsdatum: 24.05.2009
Beiträge: 4

Verfasst am: 25.05.2009 14:24    Titel: no-IP.com  

Vielen Dank für den Tip,

werde das testen.

Eine Bitte um Verständnis als Amateur (im Thema Netzwerk):

Die Beachtung des rtfm-faktor ist einfacher empfohlen als eingehalten für Leute, die in einem bestimmten Thema noch recht unbedarft sind. Es gilt die real-existierende Komplexität gerade in der IT zu bedenken, die bewirkt, daß man erst mal das passende manual zum Problem finden muß, wenn man nicht gleich das gesamte Thema auswendig pauken will, um dann zu wissen, welches Kapitel denn für das Problem relevant ist zu lesen.

Auch sind Dolus/Manuals in der Regel nicht problem-/funktions-orientiert geschrieben sondern eher als Wörterbuch der Thema-Sprache zu betrachten. Was hilft aber, wenn ich als Amateur im Thema diese Fachsprache gar nicht kenne ? Bei der Analogie wäre natürich die Lösung ein Sprachlehrbuch mit seinem entsprechenden Zeitaufwand, um die ganze Grammatik von vorne nach hinten durch zu arbeiten, bis man gelernt hat, daß das aktuelle Kapitel die Lösungs-Funktion zum vorleigenden Problem beschreibt.

Was meiner Meinung nach häufig fehlt sind Fachanleitungen, die aber als Einstieg die Fachsprache auf funktionaler Sicht für Leute erläutert, welche die Fachsprache und ihre innewohnende Logik gar nicht kennen und diese auch gar nicht vollständig kennenlernen wollen, denn das Fach ist ja nur als Hilfmittel für eine andere Kern-Kompetenz des Suchers gedacht.

Daraus reultiert ein hoher Zeitaufwand bei der Erfassung der Fachdokumentation, was zu Ausweichverhalten der Suchenden führt.

Die Häufigkeit, mit der das Web für teechn. Hilfesuchen benutzt wird spricht doch eine deutliche Sprache: Es ist der Versuch den hohen Zeitaufwand zum KnowHow-Erwerb auf 'Nebenkriegs-schauplätzen' zu vermeiden !

Deswegen sind auch solch kurze Profi-tips wie: "ich empfehle service XY anstatt AB" schon eine große Hilfe, weil Zeitersparnis.

Danke dafür, Gruß LaoDe
Nach oben  
Gairigo



Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 47287
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 25.05.2009 22:50    Titel: Re: no-IP.com  

laode hat folgendes geschrieben:
Eine Bitte um Verständnis als Amateur (im Thema Netzwerk):

Die Beachtung des rtfm-faktor ist einfacher empfohlen als eingehalten für Leute, die in einem bestimmten Thema noch recht unbedarft sind. Es gilt die real-existierende Komplexität gerade in der IT zu bedenken, die bewirkt, daß man erst mal das passende manual zum Problem finden muß, wenn man nicht gleich das gesamte Thema auswendig pauken will, um dann zu wissen, welches Kapitel denn für das Problem relevant ist zu lesen.

Auch sind Dolus/Manuals in der Regel nicht problem-/funktions-orientiert geschrieben sondern eher als Wörterbuch der Thema-Sprache zu betrachten. Was hilft aber, wenn ich als Amateur im Thema diese Fachsprache gar nicht kenne ? Bei der Analogie wäre natürich die Lösung ein Sprachlehrbuch mit seinem entsprechenden Zeitaufwand, um die ganze Grammatik von vorne nach hinten durch zu arbeiten, bis man gelernt hat, daß das aktuelle Kapitel die Lösungs-Funktion zum vorleigenden Problem beschreibt.

Was meiner Meinung nach häufig fehlt sind Fachanleitungen, die aber als Einstieg die Fachsprache auf funktionaler Sicht für Leute erläutert, welche die Fachsprache und ihre innewohnende Logik gar nicht kennen und diese auch gar nicht vollständig kennenlernen wollen, denn das Fach ist ja nur als Hilfmittel für eine andere Kern-Kompetenz des Suchers gedacht.

Daraus reultiert ein hoher Zeitaufwand bei der Erfassung der Fachdokumentation, was zu Ausweichverhalten der Suchenden führt.

Die Häufigkeit, mit der das Web für teechn. Hilfesuchen benutzt wird spricht doch eine deutliche Sprache: Es ist der Versuch den hohen Zeitaufwand zum KnowHow-Erwerb auf 'Nebenkriegs-schauplätzen' zu vermeiden !

Deswegen sind auch solch kurze Profi-tips wie: "ich empfehle service XY anstatt AB" schon eine große Hilfe, weil Zeitersparnis.



Moin laode

Deine Hinweise und Anmerkungen kann ich sehr gut nachvollziehen, allerdings vergißt Du dabei, dass jede u.a. auch technische Materie ihre eigene Fach-Terminologie hat. Und das muss auch so sein. Fach-Terminologie ist aber nun nicht etwas was man sich mal eben so nebenbei aneignet. Eine jeweils spezifische Fach-Terminologie erlernen Menschen u.a. bei Ihrer Ausbildung, Lehre, Studium und Berufsausführungen. Das ist ist der Medzin genauso wie in der Technik und somit auch im IT-Bereich. Selbt der IT-Bereich ist inzwischen so umfangreich, dass kaum einer der in einem IT-Fachgebiet ausgebildet ist alles zu allem wissen kann.

Heutzutage meint und glaubt (fast) jeder er könne (fast) alles selber machen ohne fundierte Kenntnisse zu haben. Und das betrifft auch die immer komplexer werdene Heim und Hobby IT-Technik.

Viele Menschen wollen auch heutzutage zwar alles mögliche an neuer IT-Technik haben, sind aber weder befähigt noch auf Grund ihres, sorry, aber teilweise verminderten logischen Technikverständnis dazu in der Lage diese Geräte zu bedienen, geschweige diese Geräte überhaupt zu verstehen. Und darum verstehen sie auch keinen Handbücher und auch keinen Einzelanleitungen.

Die Herstellerfirmen können aber keine Massen an Anleitungen für alle Kunden die das Kenntnisstand-Spektrum: Anfänger, Basiswissenden, Gutwissender bis hin zu Fachwissender abdecken, herstellen. Das ist schon aus Kostengründen nicht möglich, denn die meisten Endkunden kaufen ja nach dem Leitsatz: ich will alles mögliche haben aber am besten wenig dafür zahlen.

Bei der inzwsichen ausgeuferten Do-it-yourself Welle scheinen viele, auch Hobby IT-Künstler, zu vergessen, dass andere, nämlich die auch IT-Fachleute dafür teilweise jahrelang gelernt und/oder studiert und auch noch etliches an Berufserfahrungen gesammelt haben.

Ein u.a. auch IT-Gerät zu kaufen und dann zu verstehen und richtig einzustellen und/oder zu bedienen sind eben zwei Paar Schuhe. Ich kenne auch Personen, die sich für ca. 1.000 Euro einen Top-DVD Rekorder gekauft haben, aber nicht wissen wie sie das schöne Geräte richtig bedienen sollen. Und dann beschwerern sie sich um die aus ihrer Sicht mangelnden Anleitungen. Dabei ist ihnen oftmals nicht einmal der Fachbegriff Video-Codec bekannt.

Es gibt nicht umsonst auch im IT-Bereich Fachleute, die Dienstleitungen nämlich IT-Service und Support anbieten. Das ist deren Job. Ich repariere doch auch nicht die Klimaanlage in meinem Auto oder die elektronische Steuerung der Heizungs- und Warmwasseranlage im Haus. Dafür bediene ich mich selbstverständlich den entsprechenden Fachleuten. Und dafür bezahle ich sie.

Viele Fachgeschäfte mussten inzwischen ihren Betrieb einstellen, weil die Geiz-ist-geil Menatlität u.a. im Media-Discounter oder auch im Internet auf billig einkauft. Endkunden mit entprechendem Fachwissen kommen dann sicherlich klar, aber Unwissende eben nicht. Und dann geht es mit den Unwissenden ab ins Internet, Google & Co. wird beschäftigt und dann ab in die kostenlosen IT-Foren.

Dort werden dann oftmals Themen wie: "Hilfe-Hilfe!!! - Mein Router kommt nicht ins Internet - bitte dringend helfen" verfaßt. Die dortigen Helfenden antworten mit teilweise der notwendigen Fach-Terminologie und schon verstehen die unwissenden Hilfesuchende nur noch Bahnhof.

Soll ein Helfender wie u.a. auch ich etwa schreiben: Du musst die Tür auf deinen Computer weiterleiten, wenn ein Port-Forwarding gemeint ist?
Oder: Du musst im Router einen Zeitgeber einrichten und aktivieren, wenn die Einrichtung eines NTP Zeit-Server gemeint ist?

In diesem Sinne -> :prost:
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Verfasst am: 24.05.2012 09:02    Titel:  

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laode



Anmeldungsdatum: 24.05.2009
Beiträge: 4

Verfasst am: 26.05.2009 00:00    Titel: Fachsprache und deren Übersetzter  

Hi,

Kann dem allen nur beipflichten. Dabei fehlt nur die Erwähnung des Verkaufsfaktors, der durch ein 'Geiz-ist-geil' Marketing gefährlich verstärkt wird.

Wenn dem Endverbruacher vorgegaukelt wird, alles sei völlig easy und bei Problemen hilft die Hotline und dann stellt sich heraus, daß allein das Verständnis bei Störungen (die ja beim kauf gar nicht vorgeshen waren) den Nutzer überfordert und die Hotline nur eine Schein-hilfe ist, dann muß sich die Gemeinde der Fach-speizialisten über Herrscharen von Amateuren nicht wundern, die versuchen auf allen (Um-)Wegen sich das fehlende KnowHow zu besorgen.

Du hast völlig Recht: es fehlt mehr und mehr eine Motivation und Überzeugung erst mal Arbeit in eine Sache rein stecken zu müssen, bevor man sie richtig nutzen kann.

Bin ja selbst IT-ler und habe mich vor etlichen Jahren auf das tockene Thema Datenbanken speizialisert und mußte feststellen, wie die hype-Wellen Java- und sonstige GUI-Front-Ends an mir vorbei rauschten, die auch immer mehr den Glauben unterstützen, man könne unter Vermeidung von fundiertem Fach-logik und technischem Wissen (z.B. tiefgehende SQL-Kenntnisse) einfach nur mit der Maus alles zusammen clicken !

Gleichzeitig bin ich wegen der wachsenden Kompolexität mehr und mehr darauf angewiesen, zu dutzenden 'Nebenkriegs-Schauplätzen' mir anderswo unterstützung zu suchen.

Eigenltich müte der Endverbraucher erstmal eine Liste mit notwendigen KnowHow-Vorasusetzungen sehen, damit er abschätzen kann, ob er geunug KnowHow hat bzw. welches er sich noch zulegen muß. Schwietig ! hab auch kene Ahnung, wie das organisierbar wäre.

Auf jeden Fall geht's derzeit in die andere Richtung: Vorgeben, alles sei ohne Vor- und Fachkenntnisse möglich und ohne viel Freizeit-Ivestition nutzbar.

Nun denn, Du hast mir jedenfall viel geholfen, Danke dafür, Gruß Laode
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Gairigo



Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 47287
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 26.05.2009 00:51    Titel: Re: Fachsprache und deren Übersetzter  

laode hat folgendes geschrieben:
Kann dem allen nur beipflichten. Dabei fehlt nur die Erwähnung des Verkaufsfaktors, der durch ein 'Geiz-ist-geil' Marketing gefährlich verstärkt wird.



@laode

Die Diskussion mit Dir darüber gefällt mir und ist eigentlich im größeren Rahmen aus meiner Sicht zwingend und dringend notwendig.

Ich werde morgen etwas ausführlicher dazu Stellung nehmen. :wink:
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Gairigo



Anmeldungsdatum: 21.11.2003
Beiträge: 47287
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 26.05.2009 19:33    Titel:  

laode hat folgendes geschrieben:
1) Kann dem allen nur beipflichten. Dabei fehlt nur die Erwähnung des Verkaufsfaktors, der durch ein 'Geiz-ist-geil' Marketing gefährlich verstärkt wird.

2) Wenn dem Endverbruacher vorgegaukelt wird, alles sei völlig easy und bei Problemen hilft die Hotline und dann stellt sich heraus, daß allein das Verständnis bei Störungen (die ja beim kauf gar nicht vorgeshen waren) den Nutzer überfordert und die Hotline nur eine Schein-hilfe ist, dann muß sich die Gemeinde der Fach-speizialisten über Herrscharen von Amateuren nicht wundern, die versuchen auf allen (Um-)Wegen sich das fehlende KnowHow zu besorgen.

3) Du hast völlig Recht: es fehlt mehr und mehr eine Motivation und Überzeugung erst mal Arbeit in eine Sache rein stecken zu müssen, bevor man sie richtig nutzen kann.

4) Bin ja selbst IT-ler und habe mich vor etlichen Jahren auf das tockene Thema Datenbanken speizialisert und mußte feststellen, wie die hype-Wellen Java- und sonstige GUI-Front-Ends an mir vorbei rauschten, die auch immer mehr den Glauben unterstützen, man könne unter Vermeidung von fundiertem Fach-logik und technischem Wissen (z.B. tiefgehende SQL-Kenntnisse) einfach nur mit der Maus alles zusammen clicken !

5) Gleichzeitig bin ich wegen der wachsenden Kompolexität mehr und mehr darauf angewiesen, zu dutzenden 'Nebenkriegs-Schauplätzen' mir anderswo unterstützung zu suchen.

6) Eigenltich müte der Endverbraucher erstmal eine Liste mit notwendigen KnowHow-Vorasusetzungen sehen, damit er abschätzen kann, ob er geunug KnowHow hat bzw. welches er sich noch zulegen muß. Schwietig ! hab auch kene Ahnung, wie das organisierbar wäre.

7) Auf jeden Fall geht's derzeit in die andere Richtung: Vorgeben, alles sei ohne Vor- und Fachkenntnisse möglich und ohne viel Freizeit-Ivestition nutzbar.



@laode

1) Klar, da hast Du vollkommen recht. Nehmen wir mal die klassische 33/33/33 Prozent Spanne, die zwar nicht für die großen Discounter zutrifft aber egal. Also 33% für den Hersteller für dessen Entwicklung, Rohstoffe, Komponentenzukauf, Herstellung, Qualitätssicherung, Zubehör und Dokumentationen, Verpackung, Fracht aus Asien etc. etc. Dann 33% für den klassischen Zwischenhandel, was im IT-Bereich dann die großen Distributoren wären. Für deren Lagerung, Vertrieb, Kundenakquise etc. Und die letzen 33% für den Einzelhandel. Und nun rechne das mal auf ein egal 40 Euro Gerät um. Das da die Hersteller auf Minimalwelle fahren ist schon etwas verständlich.

Die Herstellung von ausführlichen Dokumentationen für ein Kundenspektrum Anfänger bis Fortgeschrittener und die dann noch in egal 50 Sprachen übersetzt kostet immens Geld. Außerdem muss der Hersteller dann in diesen Dokus auch noch die jeweils länderspezifischen Richtlinien und Gesetze beachten und erfüllen, denn ansonsten tappt er in die Schadenshaftung falls eine Dau-Kunde sein Gerät falsch einsetzt und/oder bedient. Und dann muss er noch zu ca. 80% unnötigen Support leisten.

Die Geiz-ist-geil Mentalität kann also auch im IT-Bereich nicht funktionieren. Bestes Beispiel dafür ist u.a. bekannterweise die Lebensmittelindustrie. Wenn das so weitergeht werden wir bei dem Pizzakäse bald nur noch synthetische Milch für billig kaufen können.

2) Das ist was Wahres dran. Allerdings kann kein Geiz-ist-geil Endkunde erwarten, dass er z.b. über alle (Um-)Wege wie auch dem Internet immer fachspezifischen First-Class Support auf lau und ratze-fatze erhält bzw. erhalten kann. Wer sein Know-how erweitern möchte, kann sich auf welcher weise selber sachkundig machen. Und sei es das er Lehrgänge bzw. Workshops besucht Aber dafür will ja kaum einer Geld für ausgeben.

Wer also in einem Fotofachgeschäft 2 Std. (kostenlos) über Fotokameras Informationen und Ratschläge mit Preisen abfischt und dann abends auf hier-ist-alles-billiger.xyz sich die ihm empfohlene Kamera für egal 30% günstiger kauft, kann nicht erwarten das ihm dann der Fotohändler später eine ausführliche Benutzungsberatung auf lau zukommen lässt.

Und solche Personen habe ich selber in meinem Freundes-, Bekannten- und auch Kundenkreis

3) Absolut richtig! Ich habe (inzwischen muss ich sagen hatte) einen Neu-Kunden, der hat sich bei Aldi einen Medion PC gekauft. Sein Argument: Der war ja sehr billig. Nichts gegen Aldi und Medion. Nur, hat er keinen blassen Schimmer von Vista, Office und Co. will aber logischerweise alles benutzen. Der rief mich permanent zu allen Zeiten, selbst an Wochenenden an um bei mir telefonisch Ratschläge, Tipps und Lösungen abzuholen. Ja selbst per Remote-Zugriff. Da er allerdings kaum etwas dafür zahlen wollte, habe ich ihm empfohlen Anfängerlehrgänge bei der Volkshochschule, privat wo auch immer zu nehmen, denn ich müsste ihm zukünftig meinen vollen Std.-Satz berechnen. Das lehnte er ab, weil es ihm Geld und Zeit kosten würde. Seitdem höre ich (zum Glück) nichts mehr von dem Herrn.

4) Ja, so was kommt mir selber sehr bekannt vor. Man, keiner kann alles wissen und zu allem eine passende Lösung haben. Weder ein Firmensupporter per Telefon und/oder Email noch jemand im Internet.

5) Das muss ich selber auch machen. Allerdings lese ich mich vorher wo auch immer sachkundig. Bei bestimmt 50% aller meiner IT-Support Einsätze bei Kunden geht es um Hard und/oder Software zu denen ich evtl. Grundkenntnisse habe. Also muss ich mich immer vorher dazu sachkundig machen bevor ich bei den Kunden eintreffe. Zum Glück gibt es im Internet zu fast allen vor allem Geräten Handbücher und Dokumentationen. Mein diesbezgl. Archiv ist im Laufe der etlichen Jahre folglich bereits sehr umfangreich geworden.

6) Ich würde sagen, es wird Zeit für einen IT-Führerschein. Dann hätten Viren, Trojaner, Würmer und Pfishings sicherlich auch weniger Chancen auf Opfer. Alleine der Umstand, dass aber zig tausende oftmals unnötige aber dafür sensible pers. Daten und Informationen in den meist Social Networks preisgeben, dann sagt das doch schon alles aus.

7) Das liegt an der Werbung, der (leider) sehr viele immer noch zu viel Glauben schenken. Weiße Wäsche gibt es nur mit Personil, weiße Zähne nur mit Blankomed und Home-Enterment liefert per Plug und Play TV und alles andere auf den einmischen TV und ein Router wird mit Click und Connect in 2 Minuten (auch per WLAN) internetfähig gemacht.

Wer liest denn schon wirklich alle beiliegenden und wo auch immer noch zur Verfügung stehenden Handbücher und Dokumentationen durch? Kaum einer, jeder meint doch er ist so fundiert sachkundig, dass er so was nicht braucht. Ist ja scheinbar auch peinlich, es kostet evtl. auch zu viel Zeit das Lesen.

Nachdem viele do-it-yourself Heimwerker oftmals der Meinung sind, dass sie befähigter sind als ausgelernte Fachhandwerker und solche mit etlichen Jahren an Berufserfahrung, verwundert mich die sich umtreibende ähnlich gelagerte Tendenz im IT-Bereich gar nicht mehr.

Das dabei etliche sehr schnell an ihre (Kenntnis-) und Erfahrungsgrenzen stoßen freut mich dagegen, denn das sind dann oftmals meine IT-Service Kunden. \:D/
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