Verfasst am: 16.04.2009 18:39 Titel: Die zehn schlimmsten Online-Abzocker 2008 [ 16.4.2009 ]
Abofallen gehören mittlerweile zu den größten Ärgernissen im Internet - auch in Österreich. Dort hat der zuständige Internet Ombudsmann eine Liste der schlimmsten Abzockerseiten herausgegeben. Interessanterweise fallen auch die Deutschen auf exakt diese teuren Internetangebote herein. Daher gilt: meiden!
Der Jahresbericht des Internet Ombudsmann hat es in sich: 7353 Beschwerdefälle wurden bei der Stelle für außergerichtliche Streitschlichtung gemeldet. Davon entfielen 5581 auf vermeintliche Gratis-Angebote. Bei der Schiedsstelle häuften sich Beschwerden über Anbieter, die Rechnungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen über Inkassobüros bzw. Rechtsanwälten an Kunden versendeten.
Platz 1
magolino.de steht auf Platz eins der zehn schlimmsten Abzockerseiten in Österreich 2008. 418 Beschwerden gingen bei dem Internet Ombudsmann für das Angebot ein. Die Seite bietet Magazine und Bücher im PDF-Format - der Jahresabopreis beträgt 89,88 Euro.
Platz 2
opendownload.de ist mit 354 Beschwerden Zweiter der unrühmlichen Top-Liste. Auch in Deutschland fielen schon viele Nutzer auf das Download-Angebot rein, und schlossen ein Zwei-Jahres-Abo mit Gesamtkosten von 192 Euro ab! Fatal: opendownload.de bewirbt über Google zahlreiche kostenlose Programme und hat sogar ähnliche Adresse zu bekannten Download-Portalen registriert.
PLatz 3
pixtronic.de schaffte es auf 260 Beschwerden. Gut: Die Abofalle ist mittlerweile vom Netz genommen, unter der Internetadresse erscheint nur noch die hier abgebildete Werbeseite.
Platz 4
Mega-Downloads.net bewirbt über Google zahlreiche kostenlose Programme. In der Tat: Die angebotene Software wie OpenOffice und eMule ist frei erhältlich, doch zum Download muss sich der Nutzer anmelden. Wer dies tut, schließt ein Zwei-Jahres-Abo mit Gesamtkosten von 192 Euro ab. Dafür gab es 195 Beschwerden - Platz vier.
Platz 5
Die Seite nachbarschaft24.net bietet angeblich eine Partnersuche für Leute aus der näheren Umgebung. Wer darauf hereinfällt, meldet sich für ein zweijähriges Abo mit Gesamtkosten von 216 Euro an. Beim Internet Ombudsmann in Österreich gingen 150 Beschwerden ein.
Platz 6
Hinter p2p-heute.com steckt die Nachfolgefirma der berüchtigten Gebrüder Schmidtlein. Mit "Downloaden bis der Arzt kommt!" wirbt das Angebot - doch die Nutzer müssen hingegen gewaltig zahlen. Der Vertrag geht über zwei Jahre, jährlich werden 84 Euro im Voraus fällig. 144 Beschwerden in Österreich sprechen eine deutliche Sprache.
Platz 7
genealogie.de tarnt sich als harmloser Dienst für Ahnenforschung im Internet und stellt sogar einen hochwertigen Gewinn in Aussicht, gegen 60 Euro Gebühr. Bei der österreichischen Top-Liste belegt die Seite Platz sieben mit 136 Beschwerden im Jahr 2008.
Platz 8
echnikmonster.de landete mit 134 Beschwerden auf dem achten Platz.
Platz 9
routenplaner-server.com bietet allerlei Informationen rund um den Straßenverkehr. Nicht so leicht ersichtlich ist jedoch, dass der Dienst kostenpflichtig ist. So hagelte es 131 Beschwerden - Platz neun.
Platz 10
geburtstags-infos.de schließt die Top-10-Liste mit 111 Beschwerden ab. Bei diesem bunten Angebot ist der Preishinweis von 59,95 Euro für sechs Monate wirklich gut versteckt.
Quelle: T-Online
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Abschliessend möchten wir das DL-Support Team noch auf die Abofallen im Internet aufmerksam machen. Bitte seid aufmerksam und lest euch alles 2mal durch.