Verfasst am: 27.01.2004 13:14 Titel: D-Link Wireless oder Powerline ?
Habe mich gerade für Acor DSL Flat entschieden. Arcor bietet subventioniert D-Link Router 614 mit DWL 520 an oder Devolo Microlink (Vernetzung über Stromleitung).
Aus Kostengründen dachte ich an D-Link Wireless System mit DWL 520.
Es geht um die Vernetzung von 5 Rechnern, wobei der Router im Keller steht und der entfernteste Rechner im 1.Stock. Nachdem ich diverse Erfahrungsberichte gelesen habe, bin ich zur festen Überzeugung gekommen, dass dieses System mit D-Link bei mir NICHT funktioniert! Ob nun Installations-Probleme mit FritzCard und Soundblaster oder wohl hauptsächlich Reichweitenprobleme... (Ein Repeater kommt nicht in Frage).
Alle Rechner laufen unter W98SE haben 400 -1500Mhz u.a. mit Fritzcard und SB! Es soll sowohl ein globaler Internetzugriff als auch eine Vernetzung zum Spielen für die Kids möglich sein.
Falls mich jemand trotzdem von D-Link überzeugen könnte, wär ich dankbar!
omberg hat folgendes geschrieben: Habe mich gerade für Acor DSL Flat entschieden. Arcor bietet subventioniert D-Link Router 614 mit DWL 520 an oder Devolo Microlink (Vernetzung über Stromleitung).
Aus Kostengründen dachte ich an D-Link Wireless System mit DWL 520.
Es geht um die Vernetzung von 5 Rechnern, wobei der Router im Keller steht und der entfernteste Rechner im 1.Stock. Nachdem ich diverse Erfahrungsberichte gelesen habe, bin ich zur festen Überzeugung gekommen, dass dieses System mit D-Link bei mir NICHT funktioniert! Ob nun Installations-Probleme mit FritzCard und Soundblaster oder wohl hauptsächlich Reichweitenprobleme... (Ein Repeater kommt nicht in Frage).
Alle Rechner laufen unter W98SE haben 400 -1500Mhz u.a. mit Fritzcard und SB! Es soll sowohl ein globaler Internetzugriff als auch eine Vernetzung zum Spielen für die Kids möglich sein.
Falls mich jemand trotzdem von D-Link überzeugen könnte, wär ich dankbar!
MfG OMBERG
Moin Omberg
Also:
1. Die Reichweite von WLAN ist in geschlossen Räumen immer abhängig von den örtlichen Gegebenheiten. Wände, Decken, Stahltüren, und was sonst noch hinderlich ist, bzw. refelktieren könnte.
2. Welcher DI-614 würde es denn sein? Es gibt den Hw-Rev:Ax mit einer Doppel-Antenne, und den Hw-Rev:Bx mit nur einer Antenne. Beide schaffen 22 Mbit WLAN-Übertragung.
2. Die Devolo Microlink-Lösung macht, wenn überhaupt nur max 14 Mbit Übertragung per Kabel wohlgemerkt.
3. Wo Du die Info´s zu Problemen mit FritzCard, Soundbalster her hast, ist mir unbekannt. Da wäre mal eine Quelleangabe von Dir hilfreich, wenn es denn auch stimmen sollte. Jedenfalls ist mehr soetwas nicht bekannt, und bei mir läuft es einwandfrei!
4. Das eine was man will, dass andere was möglich ist!
Wenn 5 PC´s gleichzeitig per WLAN Datenverkehr haben, müssen die sich die 22 Mbit vom WLAN-Router teilen. Das dann keiner ein so richtiges Spielvergnügen haben wird, ist logisch!
Bei der Micolink Lösung soll es nach "meinem Kenntnisstand" ähnlich sein, wobei dieses auch keine Hochleistunglösung darstellt.
Ich daher folgendes wenn möglich vorschlagen:
a) den WLAN-Router nicht im Keller, sondern irgendwo zwischen Keller u. 1 Stock, am besten im Treppenhaus, wenn dieses offen ist platzieren
b) Irgendwo in der Mitte (Erdgeschoss) einen sog. Switch plazieren. Von dort aus, dann CAT-5 Kabel zu den einzelenen PC´s/Räumen legen. Und ein CAT-5 Kabel zum Router führen.
Den /die Keller PC´s dann direkt per Kabel an den Router anschließen. Der Router hat 4 LAN-Ports! Damit könnten alle Rechner mit der max. LAN-Übertragung arbeiten. 10/100 Mbit Autoswitch. Die WLAN Funktion wäre dann für einen evtl. Notebook zu nutzen.
Lösung b) wäre das Optimale bei einem LAN mit 5 PC´s, macht die wenigsten Probleme, und bringt die höchste Übertragungsgeschwindigkeit. Auch sollte nicht übersehen werden, dass WLAN NIC´s um einiges teuerer sind als 7 EUR NIC´s :!:
Erstens:
Kompatibilitätsprobleme:
1. Die DWL-520+ ist nicht inkompatibel zur SB Live! sondern umgekehrt. Die SB-Karte ist hier dank schwacher Architektur der Sündenbock. Das Problem tritt aber NUR mit der SoundBlaster Live! auf, andere anderen Soundblaster Karten (z.B. Audigy 1 und 2) laufen einwandfrei.
2. Fritz Karte? Never tested, sollte aber laufen. Mein Notebook hat ne integrierte LAN und Modem Option und darauf läuft noch dazu ein USB Bluetooth Adapter UND die DWL-650+ und es stört absolut nicht.
Reichweite:
jetzt wirds interessant.
Prinzipiell ist der Keller als Aufstellungsort für einen AP / Router immer ungünstig.
Jetzt kommt aber das grosse ABER:
Mein AP steht im ersten Stock und ich kann auch im Keller surfen, sogar wenn das Signal von einer Hausecke in die andere muss - ca. 60 % Signalstärke und 85 % Link Quality sprechen in diesem Beispiel Bände.
Das Problem ist aber, sobald du in einem etwas modernerem Haus mit viel Beton und Metall und Glas wohnst, dann fangen die Probleme an.
Vielleicht kannst du ja mal eine genauere Beschreibung deiner Örtlichen Gegebenheiten posten.
Ach ja, hier noch ein kleiner Zusatz zu den Übertragungsraten der AirPlus Reihe (zu der auch der DI-614+ gehört):
Wireless - AP - Wireless : zwischen 3000 und 4000 kbit/s
Wireless - AP - LAN : zwischen 10000 und 12000 kbit/s
Noch ein Tipp: Wenn du dir den Kram holst, dann Kauf nach Möglichkeit nicht den DWL-122 USB Stick. Sieht zwar schick und Handlich aus, aber wenn du doch Reichweitenprobleme hast und die DWL-520+ eingebaut hast, kannste da immer noch ne externe Antenne dranbasteln (die Antennen kannst du übrigens auch selberlöten - kommt billiger).
Wenn du das beim DWL-122 versuchst, ist die Garantie garantiert wech :mrgreen:
@Gairigo: Zu deiner Lösung b:
Kabel sind natürlich immer besser!
Aber wenn man die halbe Bude aufreissen muss, nur um allen Rechnern Internet zu gewähren, dann überlegt man sich zweimal, ob man nicht lieber die "teuereren" WLAN NIC's holt, denn wenn das Kabelgebundene LAN auch noch schön unauffällig sein soll, wirds auch sehr kostenspielig und mühselig:
Wände aufreissen, Schächte kloppen, Kabel legen, LAN Steckdosen einbauen, Wände zuspachteln, neu Streichen / Tapezieren und an den ***** der dabei entsteht hab ich jetzt noch nicht mal gedacht.
...oder vielleicht dann doch lieber die 50 Euro für die Wireless Karte ausgeben?
8-[
Anmeldungsdatum: 25.12.2003
Beiträge: 1357
Wohnort: Berlin ... So Mitte Oben Rechts ^^
Verfasst am: 28.01.2004 08:04 Titel:
The_Maegges hat folgendes geschrieben:
@Gairigo: Zu deiner Lösung b:
Kabel sind natürlich immer besser!
Aber wenn man die halbe Bude aufreissen muss, nur um allen Rechnern Internet zu gewähren, dann überlegt man sich zweimal, ob man nicht lieber die "teuereren" WLAN NIC's holt, denn wenn das Kabelgebundene LAN auch noch schön unauffällig sein soll, wirds auch sehr kostenspielig und mühselig:
Wände aufreissen, Schächte kloppen, Kabel legen, LAN Steckdosen einbauen, Wände zuspachteln, neu Streichen / Tapezieren und an den ***** der dabei entsteht hab ich jetzt noch nicht mal gedacht.
...oder vielleicht dann doch lieber die 50 Euro für die Wireless Karte ausgeben?
8-[
The_Maegges du hast wahrscheinlich noch nie das Wort Kabelschacht gehört oder? ... im schlimmsten Fall gibt es einen Wand / Deckendurchbruch um die Kabel zu verlegen :) Ich persönlich verlege nie Kabel in den Wänden oder im Fußboden:
1. Teuer
2. Aufwendig
Sonder viel Lieber in Kabelschächten an der Wand entlang und eventuell auch durch diese durch :wink::
1. Nur Minimal Teurer als nur Kabel durchs Haus zu ziehen (Teilweise Spart man sogar Geld durch einen Kleinen Wanddurchbruch :mgreen:)
2. Total unauffällig wenn mans Ordentlich macht
3. Nicht mal im Ansatz so Aufwendig wie Wände Aufreißen!
Wie ich schon anmerkte, "das Eine was man will und dass Andere was geht"
Ich hatte bei meinem Vorschlag "Kabelgebundes LAN" immer diese Bedarfsvorgang im Auge:
Zitat:
Es geht um die Vernetzung von 5 Rechnern, wobei der Router im Keller steht und der entfernteste Rechner im 1.Stock.
Es soll sowohl ein globaler Internetzugriff als auch eine Vernetzung zum Spielen für die Kids möglich sein.
Denn wenn dort miteinander im LAN gespielt werden soll, und andere PC´s evtl. gleichzeitig noch in´s I-Net wollen, dann wird es mit WLAN wohl ein Schneckenrennen werden!
Selbst wenn man alle WLAN-Karten als 54 Mbit IEEE 802.11g Standard kauft, werden sich diese 54 Mbit durch die Anzahl der aktiven PC´s teilen. Also im schechtesten Fall: 54 ./. 5 = ca. 11 Mbit je PC. dazu kommen dann noch die Empfangsschwankungen.
Bis sich dann die I-Net Seiten aufgebaut haben, kann man noch einen Rundgang durch´s Haus unternehmen! :lol-haue:
Ganz zu schweigen davon, macht der DI-614+ nur 22 Mbit (IEEE 802.11b Standard). In dem Fall wären es: 22 ./. 5 = ca. 4.4 je PC.
Also müsste dann ein DI-624+ mit 54 Mbit in´s Haus!
Was "w-o-f_NuLL" zum Thema Kabelkanäle schreibt ist genau das, was ich auch machen würde. Jedenfalls schonmal dort, wo es unkompliziert ist.
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Mein Nachbar, er wohnt in der gleichen Etage. Zwischen meinem Büroraum und dem Standort von seinem DI-614+ sind es ca. 15 m Luftlinie. Dazwischen befindet sich dass Treppenhaus mit 2 Brandschutzmauern. Wenn er also wie häufig, mit seinem Laptop zu mir rüberkommt, dann wird zuerst ein CAT-5 Kabel in seinem Laptop gesteckt, damit er in meinem LAN ist. Denn über WLAN an zu seinem DI-614+ ist die Empfangsqualität so schlecht, dass ein vernünftiger Seitenaufbau kaum möglich ist. Demzufolge kommt jetzt ein zusätzlicher DWL-2000AP mit 54Mbit in´s Haus.
Dass zum Thema WLAN durch Betonwände!!!
Die angegebenen 100 m InDoor sind also reine theoretische, errechnete Werte und würde wohl nur zutreffend sein, wenn man Pappwände und keine Fenster hat.
Wenn man dann doch DECT-Telefone, Video-Funkübetragunsgsysteme und Sonstiges was im 2,4 Ghz Bereich rumfunkt hat, dann hat man häufig zusätzliche Emfangsprobleme!
w-o-f_NuLL hat folgendes geschrieben: Es ist weniger der Beton ... mehr Stahlbeton :wink:
Das ist schon richtig, allerdings wird Stahlbeton im Hausbau in Decken verwendet und nicht in Wänden! Und ich bezog mich mehr auf die Wände in meinem Treppenhaus, die ja wie beschrieben, die Verbindung so behindern!